50.000-Euro-Spende fließt für das "wanderlicht"

Die Genossenschaftsbanken des Landkreises Cloppenburg unterstützen das Hospiz

Cloppenburg (hk). "Das bringt uns ein großes Stück nach vorn", dankte gestern Dr. Aloys Klaus, Geschäftsführer von "wanderlicht", dem im Bau befindlichen Hospiz für das Cloppenburger Land, als ihm Vertreter der Genossenschaftsbanken des Landkreises einen Scheck über 50.000,-- Euro überreichten.

Wie berichtet, wird an der Resthauser Straße in Cloppenburg das stationäre Hospiz "wanderlicht" gebaut, in dem ab November 2018 bis zu zehn schwerstkranke Menschen betreut werden. Die Kosten für das Hospiz belaufen sich auf rund 4,7 Millionen Euro. Obwohl die Finanzierung des Hospizes, in dem 18 Vollzeitkräfte eine Anstellung finden werden, zu großen Teilen durch die Krankenkassen erfolgt, benötigt "wanderlicht" zur Deckung der Betriebskosten jährlich Spenden in Höhe von rund 100.000 Euro. Zusätzlich werden zum Start Spenden in Höhe von rund 450.000 Euro angepeilt, damit eine unzureichende Auslastung in den Anfangsjahren ausgegeglichen werden kann.

"Wir sind für jede auch noch so kleine Spende dankbar, eine so große, wie diese, hilft natürlich besonders weiter", sagte Klaus. Als Unterstützung aus der Region wollen die Genossenschaftsbanken ihre Spenden wissen. "Es ist eine außergewöhliche Einrichtung, die es bislang im Landkreis Cloppenburg nicht gibt", sagte Johannes Wilke von der Spadaka Friesoythe. Als das Vorhaben bekannt wurde, habe man sich schnell entschlossen, das Hospiz großzügig zu unterstützen. "Das Geld kommt schließlich Menschen aus dem Landkreis Cloppenburg zu Gute", sagt Jürgen Fuhler von der Volksbank Cloppenburg.

Zum Kreisverband der Genossenschaftsbanken gehören die Volksbanken Löningen, Lastrup, Essen-Cappeln, Emstek, Cloppenburg und Bösel, die Raiffeisenbanken Scharrel und Garrel swie die Spadka Friesoythe.