Erfolgreiches Geschäftsjahr für Volksbank Cloppenburg eG

Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf Vertreterversammlung positive Jahresbilanz

Cloppenburg, 06.06.2016 Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf Vertreterversammlung positive Jahresbilanz / 6,4% Dividende werden aus Bilanzgewinn an die 9.475 Mitglieder ausgeschüttet


Die Volksbank Cloppenburg hat mit den Menschen und Unternehmen in der Region erfolgreich zusammengearbeitet und auf der Grundlage Ihrer Unternehmenswerte sowie Ihres genossenschaftlichen Geschäftsmodells das Wirtschaftsjahr 2015 positiv abgeschlossen.
Diese Aussage zog sich wie ein roter Faden durch die Berichte, die Vorstand und Aufsichtsrat auf der vom Aufsichtsratsvorsitzenden Ludger Niehaus geleiteten Vertreterversammlung im Dorfkrug des Museumsdorfes vortrugen.
„2015 war ein gutes Jahr für die Volksbank Cloppenburg“. Mit dieser Überschrift hatte Vorstandsmitglied Jürgen Fuhler seinen Vorstandsbericht versehen. „In einem regional positiven wirtschaftlichen Umfeld hat sich unsere Volksbank als zuverlässiger Partner an Ihrer Seite erwiesen und im Markt behauptet.“ Der Jahresabschluss 2015 zeigt insgesamt gute Zahlen. „Die Kundeneinlagen haben sich gut entwickelt, und im Kundenkreditgeschäft wurden unsere Erwartungen übertroffen“, fasste Fuhler zusammen. Sein Fazit: „Die Volksbank Cloppenburg hat sich erneut als verlässlicher Partner vor Ort und in der Region präsentiert und die Marktanteile weiter ausgebaut“. Gleichzeitig verwies er in seinem Bericht aber auf die schwierigen Rahmenbedingungen und zukünftigen Herausforderungen in der Finanzbranche wie zum Beispiel die langanhaltende Niedrigzinsphase sowie die regulatorischen Maßnahmen seitens der Bankenaufsicht, die gerade kleinere Institute übermäßig belasten.
Sein Vorstandskollege Norbert Hauptvogel erläuterte anschließend in seinem Bericht die wesentlichen Bilanzzahlen. Mit Ihren 55 Mitarbeitern in den sechs Bankstellen hat die Volksbank Ihre Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent auf 394 Millionen Euro gesteigert. Das Kundengesamtvolumen erhöhte sich um 37 Millionen Euro auf mittlerweile rund 704 Millionen Euro. Die Kundenforderungen belaufen sich auf insgesamt 287 Millionen Euro und haben sich somit zum Vorjahr um 4,9 Prozent gesteigert. Die Kundeneinlagen kletterten trotz eines intensiven Wettbewerbs um 4,1 Prozent oder knapp 11 Millionen Euro auf nunmehr rund 269 Millionen Euro. Dabei bevorzugten die Kunden verstärkt täglich verfügbare Anlageformen, so Hauptvogel.
Nach Verrechnung der Steuerzahlung verbleibt ein Jahresüberschuss von rund 666.000 Euro. Er bietet eine gute Grundlage, die Rücklagen der Bank weiter zu stärken und eine Dividende von wiederum 6,4 Prozent an die 9.475 Anteilseigner zu zahlen. „Damit erfüllen wir die stetig steigenden Anforderungen der Bankenaufsicht und schaffen gleichzeitig den erforderlichen Spielraum, um in unserem Kerngeschäftsfeld, der Kreditversorgung unserer Mitglieder und Kunden, auch weiterhin ein leistungsfähiger Partner zu sein“, fasste Hauptvogel zusammen.
Auch das Prüfungsergebnis spiegelt die positive Situation der Bank wider. Der Verband hat den Jahresabschluss geprüft und ihn mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Dem Institut wird eine geordnete Vermögens- und Finanzlage bestätigt. Vor diesem Hintergrund waren die anschließende Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat reine Formsache. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Ludger Niehaus und Georg Wienken. Alle Wahlen und Beschlüsse erfolgten einstimmig.